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Ost-Borneo - Kalimantan, Indonesien
Juni 2010

Juni 2010 waren wir - Uwe, Monika und Helmut - auf Tauchenkreuzfahrt mit der MSY Damai
in der Celebessee südöstlich von Kalimantan - dem indonesischen Teil
der Insel Borneo, anschließend kurzer stop-over in Singapur.
Bilder gibt's hier im
Fotoalbum Ost-Borneo, eine automatische DIA-Show gibt's auch.
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Planung & Anreise

Flugplatz Balikpapan |
Planung: Torsten von
TauchTours,
ein Reiseveranstalter aus Frankfurt, hatte für einen Vollcharter
noch Restplätze frei. Vom seinen Kooperationspartnern Tom & Angie von
scuba-native
in München erfuhr Uwe davon und fragte nach Mitreisenden. Extrem
kurz entschlossen - innerhalb eines Tages - sagten wir zu.
Für Borneo gibt es bezüglich der Reisezeit, Sicherheitslage und
Seuchenvorsorge keine besonderen Vorgaben - zumindest bei Aufenthalt
auf einem Safariboot.
Klima: Es ist das ganze Jahr relativ konstant heiß und
feucht. Nicht umsonst ist es da so grün.
- an Land: wenig Wind, oft bewölkt und immer wieder, teilweise starken Regen, Temperatur tags 27-30°, nachts
sehr schwül heiß.
- im Wasser: Wassertemperatur 27° - 29°C, mittlere bis
manchmal starke Strömung, kaum Wellen. Beim Anzug sind 3 - 5mm
angebracht, sogar mit Kopfhaube.
Kosten: Aufgrund der "Restplätze" gerade noch
tragbar, eigentlich sehr teuer.
Anreise:
Hinzu knapp 2 Tage
- Fr. 7:30h:
Aiport-Shuttle-München zum Flugplatz München Erding.
- Fr. 10:00h - 12:00h: Flug nach Frankfurt mit langer Wartezeit auf
der Rollbahn
- Fr. 14:30h - Sa. 8:30h: 12 Stunden Flug mit
Singapur
Airlines nach
Singapur
- im Airport-Car durch den Flughafen, Abflugzeit ist 20 Minuten
überschritten
- Sa. 8:45 - 10:45h: 2 Stunden Flug mit
Silk Air nach Balikpapan
- Sa. 15:30 - 16:30h: 1 Stunden Flug mit
Sriwiyaya nach Tarakan
- kurzer Transfer zum Hafen und aufs Boot - Ankunft Sa. 18:30h
Zurück 3 Tage, wegen extrem schlechter Verbindungen
- Mi. 9:00h: Transfer vom Boot zum Flugplatz Tarakan
- Mi. 11:00h - 12:00h: Flug mit
Mandala nach Balikpapan,
Transfer ins Hotel Aston
- Do. 12:30h: Transfer wieder zum Flugplatz
- Do. 17:00h - 19:15h: Flug mit
Silk Air nach
Singapur, Transfer ins Hotel Furama Riverside
- Fr. 10:20h: Transfer wieder zum Flugplatz
- Fr. 14:00h - 20:40h: Flug mit
Singapur
Airlines nach Frankfurt
- Fr. 21:25h - 22:20h: Flug mit Lufthansa nach München
- endlich mit
Aiport-Shuttle-München
nach hause - Ankunft Mitternacht.
Zeitverschiebung: 6 Std. Singapur und identisch Indonesien |
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| Unterkunft &
Verpflegung unterwegs ...

MSY Damai

Salon
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MSY Damai:
Große, ruhig fahrende, etwas träge Motorsegelyacht. Länge 33m,
Breite 8m, Tiefgang 3m. 500 PS Motor. Reisegeschwindigkeit ca.
6-7 Knoten. Die Segel an den 2
Masten sind nur fürs Foto.
20 Mann Besatzung, besonders im Kontakt mit den Gästen:
- Manager an Bord: Lorenzo
- Guides: Gusti, Anthon, Chris, Ketut
- Waiter: Ketut
Für 8 Gäste gibt es 4 riesengroße Kabinen, alle mit Klimaanlage und Kingsizebetten:
Kabinen
Nr. 1 + 2: Unter Deck unter dem Salon, sehr groß (über 30qm),
einige Bullaugen, Dusche, Badewanne, 2 sehr breite Betten.
Kabine
Nr. 3: Unter Deck - hinten, auch sehr groß, neben den Bullaugen auf
der Seite, hinten noch 4 Fenster (alle nicht zu öffnen).
Kabine
Nr. 4: Auf Deck, noch größer als die anderen, mit Fenstern
ringsherum, Türe zum eigenen Balkon - einfach unglaublich -
purer Luxus. Diese Kabine
bekommt i.d.R. wer als erster bucht.
Für externe Tourguides gibt es noch Kabine
Nr. 5: Auf dem Oberdeck, deutlich kleiner, nur 15qm
(damit immer noch größer als das meiste was ich bisher erlebt
habe). Doppelbett, Waschbecken, einfache Toilette mit Dusche,
Fenster nach hinten (nicht zu öffnen), Türe ins Freie, kurzer
Weg zu den Liegen draußen und damit der Möglichkeit im Freien zu
schlafen! Bei Nachtfahrten kann man die Türe leider nicht offen
lassen, weil Motorabgase zu von der Seite hoch geweht werden.
Salon und Essensraum sehr hell, geräumig und luftig (Türen immer offen).
Flatscreen, DVD-Player, Musikspieler, italienische
Kaffeemaschine, Leseecke und
Computertisch.
geräumiges Tauchdeck, jeder hat eigenen Platz mit
Flaschenhalterung, Staukasten, Süßwasserbecken,
große Ablageflächen für Computer und Kameras.
Kameraraum mit eigenem Arbeitsplatz und Schrank für jeden Gast,
ausreichend 110+220V Steckdosen.
Das Schiff besitzt eine sehr gute Versorgung mit 110 und 220V
Wechselspannung mit amerikanischen und DIN-Steckerdose, auch
Nachts über. Damit läuft der Generator aber leider auch hörbar
die ganze Nacht.
Fazit: Extrem großzügige Ausstattung, überbordender
Luxus aber
leichte Probleme in der Detailausführung, insbesondere mit Belüftung
und Abgasen.
Verpflegung:
- Morgens vor dem 1. Tauchgang kleines Frühstück mit
Kaffee, Tost, Gebäck und Früchten
- Nach dem TG. großes Frühstück nach Wahl: Spiegel- oder
Rührei mit Speck, Omelett, Suppe oder Nudel
- Mittags: Menü nach Vorschlag mit Salat, Hauptgang mit
Fleisch oder Fisch und Obst zum Nachtisch. Es kann auch
jederzeit individuell etwas anderes bestellt werden. Sofern
die Zutaten an Bord sind kommt die Küche gerne allen
Sonderwünschen nach. Auf rege Nachfrage stieß immer "Bami
Goreng" - gebratene Nudel mit Gemüse.
- zwischendurch gibt es Kaffee und Kuchen oder herzhafte
Häppchen
- Abendessen: Ähnlich wie Mittag, mit größerem Nachtisch
wie Eis, Pudding oder Kuchen.
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... Balikpapan
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Hotel
Aston:
Sehr modernes Hochhaus mit 20 Stockwerken direkt am Meer.
Die Zimmer sind kleine Appartementwohnungen mit Küche, Wohnraum,
Schlafzimmer, Kinderzimmer, zwei Bädern, Toiletten und kleinem
Balkon. Die Balkontüre kann man erst öffnen nachdem man eine
spezielle Gefahrenerklärung unterschrieben hat.
Sehr schöne Lobby und Swimmingpool mit Meerblick. Sehr gutes
Frühstücksbüffet. Ocean's seafood restaurant: Direkt am Meer liegend. Schöne
Möglichkeiten im Freien zu sitzen. Sehr gepflegt, sehr gut, sehr
scharf, nicht billig aber mit
15 Euro pro Person extrem preiswert. |
... Singapur
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Furama Riverfront: Riesiges Hotelhochhaus. Sehr gepflegte
Zimmer. Gute Betten. Trotz Zwangsklimaanlage - ruhig und nicht zu
kalt. Sehr gutes Frühstücksbüffet - leider auch nicht im Preis
inbegriffen. Für die 16$ bekommt man am Flugplatz deutlich weniger. Zum Abendessen spazieren wir noch am Fluss entlang. Der "Riverside"
Komplex ist "hipp" aber völlig überteuert. Wir marschieren 10
Minuten weiter nach Chinatown. In der Pagoda street finden wir ein
einfaches Chinesisches Restaurant mit Möglichkeit draußen zu
sitzen. Es ist schwül und schon recht spät. |
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| Tauchen
... Basis...

... Ablauf

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MSY Damai:
Ausrüstung:
- Komplette Tauchausrüstung für jeden Gast kostenlos an
Bord zu leihen (inklusive Lampen)
- 12L Luxfer Alu-Flaschen, einzelne 15L - ohne Aufpreis
, meist DIN-Gewinde mit INT-Einsatz
- Nitrox 32 oder 36 ist natürlich auch inklusive und immer
perfekt gemischt. Es verlängert die Grundzeiten sehr wirksam.
Mix und Füllstand sollte man vorsichtshalber
trotzdem prüfen.
Ablauf:
in der Regel 4 Tauchgänge pro Tag mit Essen dazwischen
- 6:30 kleines Frühstück
- 7:00 1.TG
- 9:30 großes Frühstück
- 11:00 2.TG
- 13:00 Mittagessen
- 14:30 3.TG
- 16:00 Kaffee und Schnacks
- 17:30 Abend - TG oder
18:30 Nacht - TG
- anschließend Abendessen
Aber - es gibt keine Glocke an Bord - das ist Programm,
d.h. wenn man zeitlich von diesem Plan abweichen will und es
irgendwie möglich ist
wird äußerst flexibel auf jeden Wunsch der Gäste eingegangen.
Tauchen in 3 Gruppen a 2-3 Personen plus Guide. Zur Ausfahrt
stehen für die letzte Meile zwei Metallbeiboote mit 40 PS Motor
und bequemer Leiter bereit. Die Guides sind unaufdringlich und lassen dich
tauchen wie du möchtest. Keine Beschränkung bezüglich Zeit,
Tiefe, Deko - es wird einfach davon ausgegangen, dass
verantwortungsvolle, mündige Gäste an Bord sind - das ist der eigentliche Luxus an Bord
den wir schätzen.
Nicht ganz so unaufdringlich sind sie dem Kleingetier
gegenüber. Im Wunsch den Gästen optimale Fotomotive zu bieten
werden schon mal Fächer durchkämmt, Weichkorallen durchsucht und
Motive passend zurecht geschoben.
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... Fauna & Flora

riesige Tischkorallen

Mantas bei Sangalaki

Pygmäenseepferdchen
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- Korallen
- Extrem große Vielfalt an Hartkorallen und Fächerkorallen,
- Gorgonien und schwarzen Korallen
- viele rote, gelbe und lila Weichkorallen
- Die Highlights: Rochen und ein paar Haie:
- Mantas, bis 4m Spannweite
- vereinzelt Adlerrochen, Stachelrochen, Blaupunktrochen
- einige Weißspitzen (WRH) und Schwarzspitzen (SRH)
Riffhaie
- einzelne Leopardenhaie
- Sonstig größeres Getier
- viele Schildkröten
- öfters Barrakuda, am Channel x-Tausende
- Thunfische und Makrelen
- große Büffelkopfpapageifische
- Größere Schwärme
- Makrelen
- Doktorfische
- Gelbflossenfüsiliere
- Drücker
- recht viel Kleingetier, insbesondere bei Nacht-TGs
- Pygmäenseepferdchen
- winzige Schrimps, auch den seltenen "Tigershrimp"
- große Vielfalt an Nacktschnecken
- und sonst noch
- interessante Jungformen: "juvenile sweatlips" und
"juvenile batfissh"
- Mandarinfische
- Blattfische und Frogfisch
- Rotfeuer und Drachenköpfe
- Langnasen Büschelbarsche, viele bunte Riffbarsche
- Falterfische, große Fledermausfische, Kaiserfische
- Langusten, Oktopus und riesige Sepia
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... Plätze... 
viele Steilwände
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Hier nur kurzer Überblick - Details unten im Tagebuch.
Maratua Island: Großes Atoll mit hufeisenförmiger
Hauptinsel im Norden, weitere kleinere Inseln im Westen Nabucco
und im Süden Nunukan. Es gibt 3 Ressorts an Land. Highligths
unter Wasser - Steilwände, Schildkröten und Makrowesen.
Spektakulärster Tauchplatz ist der "channel". Meist mit viel
Strömung und viel Fisch - Barrakudas, Makrelen, Adlerrochen, ein
paar Weißspitzen.
Kakkaban: Größere Insel mit eingebettetem See, dem "jellyfish
lake". Im Wasser Steilwände, oft mit Strömung. Herausragend -
der "barracuda point" und wunderschöne, riesige
Korallenfächer.
Sangalaki: Sehr kleine Insel mit
Schildkrötenaufzuchtstation. Auf den ersten Blick wenig
spektakuläres Riff mit Tiefen nur bis 25m. Einige kleine
Unterwasserberge, Korallenblöcke und einzelne Fußballfeld große
zusammenhängende schön bewachsenen Flecken. Höhepunkt sind die
(angeblich) fast immer an zu treffenden Mantas. Wir haben zwischen 0
und 30 pro Tauchgang gesehen.
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Reisetagebuch
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| Fr. 28.05.2010
Anreise ...
... über Frankfurt ...
... nach Singapur |
Abfahrt Neuried 7:30h mit
Aiport-Shuttle-München. Erst Uwe abholen, dann zum Flugplatz
München Erding. Einchecken und Sicherheitskontrollen verlaufen
völlig problemlos. Auch das Mehrgepäck stört nicht. Um 10:30h soll
der Flug starten. Aber aufgrund von Gewitter in Frankfurt gibt es
größere Verzögerungen. Nach langer Wartezeit auf
dem Vorfeld geht es endlich los. Man tröstet uns, dass die
Anschlüsse in Frankfurt wohl erreicht würden weil die auch alle
verzögert wären. In Frankfurt stellt sich raus, dass unsere Maschine
von Singapur Airlines auch noch zusätzlich verspätet in New York
abflog.
Unsere Chancen in Singapur den knappen Anschluss nach Balikpapan
zu erreichen schwinden. Inzwischen haben wir den Rest der Truppe
getroffen. Torsten malt einige Alternativszenarien aus - wie wir
noch anders fliegen könnten und wann wir dann ankämen. Ein bis zwei
Tage Verlust zeichnen sich ab. Wir belagern derweilen die Dame am
Schalter. Sie telefoniert emsig mit ihrem Backoffice - kann uns aber
nichts versprechen.
Mit mehr als 2 Stunden Verspätung starten wir 14:45h in
Frankfurt. Die Boing B747-400 ist ziemlich voll. Unser Platz Reihe
51 neben der Küche auch nicht optimal. Essen und individuelles
Unterhaltungsprogramm sind gut. |
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| Sa. 29.05.2010
Weiter von Singapur
... nach Balikpapan
... und Tarakan
... Ziel MSY Damai

bald geht's los |
Ohne etwas aufgeholt zu haben, landen wir gegen 8:00h in Singapur. Die Abflugzeit
nach Balikpapan ist schon überschritten.
Als wir die Gangway verlassen werden wir schon erwartet. Schnell
- schnell ... im Eiltempo durch die Kontrolle, dann rauf auf zwei
Elektrowägelchen, die aussehen wie überdimensionierte Golfcarts. Mit
Blaulicht geht's im Karacho quer durch den ganzen Airport zu unserem
Gate. Zack, zack durch die Security und rein in den recht spärlich
besetzten Airbus A3320. Sogar (fast alles) Gepäck kommt noch mit.
Schwein gehabt - und Dank an Singapur Airline, die ihre Probleme in
New York noch super ausgebügelt haben.
Nach 2 Stunden ruhigem Fug mit
Silk Air
landen wir fast pünktlich in Balikpapan. Jetzt haben wir mehrere
Stunden Aufenthalt bis zur letzen Etappe. Zusammen verlassen wir das
Flugplatzgebäude. Draußen ist es schwül-heiß. Der Rest unserer
Reisegruppe setzt sich für 7 Euro Eintritt (inklusive Schnacks und
Getränken) in eine eiskalt klimatisierte Wartelounge. Wir bleiben
draußen in einem Cafe im Vorbereich.
Gegen 15:30 geht es mit einer A319 der
Sriwiyaya
Air zur final destination Tarakan. Nach einem kurzen
PKW-Transfer erreichen wir den Hafen. Noch über ein paar Fährschiffe
klettern und dann mit den Beibooten endlich raus zu unserem
schwimmenden Urlaubsdomizil - der Motorsegelyacht MSY Damai.
Die Frage der Kabinenbelegung führt zu einigen Diskussionen. Die
beiden Reiseveranstalter hatten sich nicht richtig abgesprochen und
jeweils "ihren Kunden" was anderes zugesagt. Nachdem dann
Torsten seine kleinere "Guidekabine" anbietet und mir diese luftige
Variante am Oberdeck viel lieber ist als die klimatisierten im
Inneren löst sich das Problem völlig in Wohlgefallen auf.
So - jetzt beginnen wir das Luxusleben an Bord und unseren Urlaub
zu genießen.
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| So. 30.05.2010 
die Fächer von
Maratua wal
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Im weiteren Verlauf beschränke ich mich auf das
Tauchen und einige wenige Aktivitäten. Das dazwischen liegende
Essen, Faulenzen und Schlafen muss ich nicht näher ausführen. 1.TG Thresher Point, Maratua Island, links vor
dem Ressort
Schräg abfallender Hang bis 40m. Korallen nur mittel-gut.
Jede Menge großer Schildkröten 20-30 Stück.
2.TG Coral Sea Garden,
Maratua Island
Hang bis 30m, dann Sand mit Korallenblöcken, einige Stelle
stark zerbombt, starke Strömung. Wieder viele Schildkröten, große
und kleine Drücker aller Art (Picasso, Riesen, Titan) und viele große gelbe Falterfische.
3.TG Outer Wall, Maratua Island, am Channel vorbei von
rechts
nach links.
Bei guter Sicht tolle senkrechte Wand (bis 60m) von draußen
angetaucht und dann mit starker Strömung entlang.
War aber schon nach Kanaldurchbruch. Sehr viele schöne Korallen (Hart, Weich, schwarze, Peitschen).
Einige Schildkröten, Rotfeuerfische, Oktopus, Pygmäenseepferdchen.
Abends vor Anker in der sehr starken Strömung reißt die (dünne) Ankerkette.
später bricht auch noch vom 2. Anker eine Ecke ab. Der Kapitän dreht
die ganze Nacht Runden um nicht aufs Riff zu laufen. |
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| Mo. 31. 05.2010 Tauchen
um
Maratua Islandl 
Adlerrochen
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1.TG Leo Point, Maratua Island
tolle Wand, fast senkrecht, viele sehr große Fächer, schwarze
Korallen.
2 SRH, riesiger grün-brauner Barrakuda, mehrere Schildkröten,
oben sehr schön bewachsen, winzige Garnele. 2.TG Small Fish Country,
Maratua Island
auch schöne Wand, fast senkrecht, viele Erker und Ecken. Großer
sandfarbener Leopardenhai schwimmt 15m unten uns. Ansonsten
Adlerrochen, große Sepia, Languste, Drücker, Kaiser, kleine und sehr
große Kugelfische,
Kofferfische, viele Bunte Riffbarsche, Büffelkopf, Papageifische,
sehr große Makrelen. Viele verschiedene Anemonen. Eine feuerrot mit
einem großen und einem kleinen roten Clownfischen, dazu noch
blaue, gelbe und grüne, sowie verschiedene Kugelformen. 3.TG Big Fish Country, Maratua Island
mittelstarke Strömung im Kanal, mit dem Riffhaken an der Kante.
Adlerrochen,
3 WRH, Schule kleine Makrelen, braune Schnapper,
100 große Barrakuda,
2 große Thunfische, Makrelen. 4.TG Asman Point, Maratua Island
sehr steile Wand, gut bewachsen, Fächer- und Peitschen,
Weichkorallen.
Viele Federsterne, Krabben, 3 große Schecken (weiß-gelb, 15cm). |
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| Di. 01. 06.2010 
Tauchen mit
Mantas
um Sangalaki
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Ruhige Überfahrt 3-4 Stunden zur kleinen Insel Sangalaki. 1.TG Manta Parade, Sangalaki Island
gleich beim Abtauchen fliegt ein Manta Moni 50cm über den Kopf weg,
dann erst mal wenig los. Die Putzerstation ist verwaist. Sandgrund auf 20m, einige Korallenblöcke und
Inseln. Größerer Schwarm Gelbschwanzfüsiliere.
Einzelne Mantas kreuzen in 10-15m Entfernung vorbei bei 20m Sicht. Je näher wir der Oberfläche kommen
um so häufiger sehen wir einzelne Mantas direkt an der Oberfläche
vorbei schwimmen.
Beim Austauchen nahe der Oberfläche kreuzen die großen Rochen immer
wieder über uns hinweg.
Einzeln oder im Paar, links, rechts, oben ... das geht ca. 20 Minuten
so weiter. Direkt an einem Block auf 5m lässt sich einer der
Teufelsrochen von einem blauem
Putzerbarsch ausführlich inspizieren.
Ein Blick zur nahen Wasseroberfläche - es gießt in Strömen:
Manta-Wetter!
2.TG Manta Run, Sangalaki Island
Grund auf ca. 20m fast vollständig bedeckt mit Plapperkorallen,
kleinen Korallenblöcken und Schwämmen. Wenig Strömung, keine Mantas,
einzelne kleinerer Thunfisch, Schwärme blaue Füsiliere.
3.TG Manta Parade, Sangalaki Island
schon beim Abtauchen ein dunkler Manta ganz nah. Dann binnen 2
Minuten weitere 2 Mantas eine Sandpiste runter.
An der Putzerstation längeres Warten ohne Erfolg, nur eine kleine Muräne.
Sicht ca. 20-25m. Wir schwimmen hin und her -
nichts passiert. Über uns an der Oberfläche schwimmen zwei vorbei.
Dann wieder warten. Plötzlich hinter uns
von unten aus dem Grau 4 Mantas in enger Formation den Abhang hoch
und in hohem Tempo knapp vor uns vorbei. Wir schwimmen weiter, umrunden einige große Korallenblöcke. Dann lassen wir uns
langsam weg treiben. Die Formationen werden
wieder interessanter. Noch ein einzelner Manta, dann austreiben.
Oben fragt uns Guide Chris und die Dingi-Crew Mikel, Joko ob
wir noch mit den Mantas schnorcheln wollen.
Die Gruppe vom anderen Dingi ist weit ab mit wenig Enthusiasmus am Schnorcheln. Also gut
- wir auch.
In einiger Entfernung sehen wir kleine dunkle Flossenspitzen die
Oberfläche durchbrechen.
Näher kommend sehen wir, dass sich das wie auf der Schnur gereiht
über ca. 100m hinzieht.
20-30 Mantas ziehen in Linienformation gegen die Strömung. Das
Beiboot setzt uns genau vor ihnen aus.
Welcher Luxus, dass wir jetzt nur zu Dritt sind. Wir lassen uns ganz
ruhig treiben. Die Sicht ist schlecht.
Plankton wie Entengrütze um uns herum. Aus dem Trüben taucht der
erste Manta auf. Riesig und total schwarz.
2 Meter vor uns dreht er leicht nach unten ab. Wenige Augenblicke
später kommt der nächste - Maul weit aufgerissen. Ich
kann direkt in den Rachen und die Kiemen hinein blicken: "Planktonkompressor".
Er dreht zur Seite, ... der nächste .. und immer so weiter.
Einer dreht etwas zu spät ab. Gerade noch kann ich mich zur Seite
ducken, sonst hätte er mich getroffen.
Die Turbulenzen an den Tragflächen sich zu spüren :-) Und schon
der nächste. Auch der dreht zu spät ab.
Diesmal kann ich mich auch nicht mehr rechtzeitig abwenden. Das ist
nun der "Ritterschlag für einen Taucher".
Die Flosse trifft mich schwer an der Schulter - ein einmaliges und
hautnahes Erlebnis. Die Begeisterung wogt hoch.
Die
Färbung und Zeichnungen der Tiere sind
recht unterschiedlich. Von braun, grau und schwarz mit weiß, bis
einfarbig grau oder ganz schwarz.
Einzelne haben deutliche Kratzer oder gar tiefe Furchen über den
Rücken. Einem Tier fehlt hinten ein
ganzes Stück inklusive Schwanz. Manche schwimmen fast
desinteressiert vorbei, einige weichen eher hektisch aus andere
sehen uns mit ihren großen dunklen Augen interessiert an. So was
haben wir in unserer Taucherkarriere noch nicht erlebt!
4.TG Sangalaki Beach, Sangalaki Island - "high speed
night dive"
Mit starker Strömung in großem Karacho as Riff lang. Sehr viel Plankton (kleine und große
Würmer im Wasser). |
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| Mi. 02. 06.2010 Tauchen um
Kakaban und Nunukan 
Jellyfish
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1.TG Barracuda Point, Kakkaban Island
die Wand entlang mit starker Strömung 5 Minuten vor zum Eck. Dort Deckung
nehmen. 500 große Barrakuda über uns - regungslos im Strom. Dann rum
um die Ecke - Ruhe. Schöne senkrechte Wand mit sher vielen großen
Fächern zwischen 30-60m.Nach dem Tauchen machen kleiner Ausflug
auf die Insel zum Jellyfish lake, einem größeren See, 7-15m tief
mit
vielen Süßwasserquallen - wie in Palau, aber nicht ganz so konzentriert.
Der Weg dorthin führt auf einem gut präparierten Holzsteg 10 Minuten etwas hoch und wieder runter.
Auf dem Marsch eine grüne
Giftschlange mit knallrotem Schwanz auf einem Ast am Wegesrand sowie einige Moskitos.
2.TG Kakaban Wall, Kakkaban Island - senkrechte Wand, riesige
Fächer
noch mal von der Ecke die Wand lang, hier jetzt leichte Gegenströmung.
Schildkröten,
WRH, kleine Thunfisch.
3.TG Nunukan Wall, Maratua Island - "Expedition an Leuchtturminsel"
erst steiler hang bis 40m. Große Sepia - grau mit Farbspielen,
6-8 Schildkröten, BPR,
mittelgroße Gorgonien, Peitschenkorallen,
Kugelanemonen.
Wand später senkrecht und schöner. Recht dunkel, leichte Strömung,
einzelne Abschnitte total zerstört. Sand über alles.
4.TG Nunukan Beach, Maratua Island - "BPR rumst ins Riff"
Strömung leicht bis mittel, steiler Hang. Viele
Garnelen und Krebse, weniger rote Würmer im Wasser.
BPR, Papageifische. |
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| Do. 03. 06.2010 Tauchen um
Bilang und Mataha 
riesige Schwämme
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1.TG Bilang Wall, Bilang Bilangan -
"Tonnenschwämme"
größere der beiden kleinen Inseln, Leuchtturm. Mittlere Strömung.
Hang bis 30m. Schöne mannshohe Tonnenschwämme,
schöne kleine Korallenblöcke. Viele kleinere Fische, teils im
Schwarm - Falterfische, schwarze Doktorfische,
blaue Drücker. Ein großer schwarzer Marmorrochen, 2 kleine Thunfische, einige Büffelkopfpapageifische,
Schildkröten. Weiter hinten ist das Riff stark zerstört - Brösel und Sand.2.TG Mataha Wall 1, Mataha Island -
"dunkle
Wand, Mandarinfisch"
senkrechte Wand bis 50m, dann auslaufend in dunklen Sandhang, im
Schatten,
einige Überhänge. Kleinere Fächer, viele Büsche schwarzer Korallen,
oben Geflechte aus grünen Geweihkorallen.
Mehrere einzelne Schildkröten, 3cm Mandarinfisch, einige Schnecken
gelb-blau Pyjama, grün-schwarz. Gelbe Fledermausfische, Drücker, Zackenbarsche, Doktor,
Falterfische, Anemonen mit Clown.
Kugelfisch in Tischkoralle wird geputzt, schöner "juvenile batfish"
- braun mit orangen Rändern.
3.TG Mataha Wall 2, Mataha Island
senkrecht auf 25m, dann Hang bis 40m, dort Kante senkrecht bis ca.
70m. Unten mystisch grau. Ein großer Thun (1,5m) kreuzt mehrfach
interessiert ganz nahe vorbei.
Langsam wieder rauf an der schönen Wand. Kleinere Thun, blaue
Makrelen, gelbe Fledermaus,
etliche grüne Schnecken, kleine Schrimps, große Kugelfische, Schwarm
schwarzer Doktor,
Pfeilgrundeln, Schnapper, Falter, jede Menge Riffbarsche. Oben sehr
sonnig.
4.TG East Reef, Mataha Island - Dämmerung bis Nacht
Mantis-Shrimp 20cm, "red frogfish",
Einsiedlerkrebse, Seepferdchen, Strudelwurm.... |
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| Fr. 04. 06.2010 
Tauchen an
der
Mataha wall |
Schildkrötenstation, seit 2008, 3 Personen,
insgesamt ca. 100.000 Eier
einzelnes Muttertier, 11 Tage 80-250 Eier, 45-60 Tage Brützeit
Feinde: Echsen, Seeadler, Fische1.TG Mataha Wall 3, Mataha Island - die Wand weiter
Wand 0-25m senkrecht, dann schräg, unter auf 45 Kante und dort
senkrecht bis ca.80m. Mehrere Pygmäenseepferdchen, Büffelkopf, Doktorfische, Anemonen.
2.TG Mataha Wall 4, Mataha Island
auch erst mal runter an die Kante, langsam hoch,
einige Pygmy, großer Oktopus, Schildkröte.
3.TG Eagle Ray Station, Mataha Island - "das Plateau"
15m großteils schön bewachsen, mit Strömung in hohem Tempo drüber.
4.TG East Reef, Mataha Island, Nacht - nur Uwe und Bettina |
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| Sa. 05. 06.2010 Tauchen um
Daengalahan und
Maratua Island 
Glasgarnelen
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1.TG South-East Slope, Daengalahan Reef -
"forgotten garden"
10-15m flaches Riff, einzelne Sandflächen, 80% mit Korallen bedeckt,
viele verschiedene Arten. Schon schön - aber teilweise Algen und
abgestorbene, braune Flächen.
Marmorrochen, BPR, juvenile batffish, Schnecken, viele Glasgarnelen,
Oktopus, 2-Punkt Goby.2.TG North Slope, Daengalahan Reef -
"Expedition"
Strömung mittel, unten wenig, Riffdach 15m, Hang bis 40m, dort Kante
Adlerrochen, ein paar WRH, kleine Schildkröte, 8 große Büffelkopf
3.TG Eagle Ray Station, Mataha Island
diesmal Abhang gefunden runter bis 45m, unten weiterer Abbruch.
3 Adlerrochen, 2 sehr große Goldfleckenmakrelen, blaue Makrelen, 2 große
Sepia,
Kugelfisch, Schnecken.
An der Oberfläche - zwei große Schildkröten, Manta.
4.TG Big Fan Seamount, Mataha Island - "fan
hill"
Dämmerungs-Nachttauchgang,
Unterwasserberg ab 9m bis 30m, direkt neben Anker. Riesige rosa und violette Fans (> 2m),
einige Schnecken, wenig Fisch. Sehr geordneter Freiwasseraufstieg
mit Deko ab 18m. |
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| So. 06. 06.2010 neue Plätze

Blattfish
|
1.TG Wolli Wall, Karang Muaras - "leave fish
place"
am Seezeichen / Leuchtfeuer senkrechte Wand,
25m-40m leicht schräg, dann noch mal Abbruch. Sehr viele schöne Fächer, im flacheren 4 Blattfische, etliche
Schnecken, rote Rundkrabbe auf Weichkoralle2.TG Leaf Fish
Wall, Karang Muaras - "Kindergarden"
vor Seezeichen,
steile Wand bis 25m, dann 50m waagrecht Sandfläche, leichte Wulst,
dann schräger Hang bis 40m,
kleine sandige Stufe, dann senkrechter Abbruch bis >80m. Große
Sepia, 2 kleine Thun, Makrelen, Schildkröten. In der Mitte Wand etwas zerstört, gegen Ende zu wieder sehr schön.
Im Flachbereich alles bedeckt mit Geweihkorallen. 1.000 grüner und
blauer kleiner Rifffische
3.TG Lighthouse West, Malalungan Reef
schräger Hang bis 25m, dann flacher Sand ohne irgendwas. Große Fächerkorallen, Gorgonien, riesige rosa Baum.
Große Sepia, schwangeres Seepferdchen,
Anemonen Clownfische & Glasgarnelen, Schnecken - gelb, grün,
weiß-grau. Oben 2 juvenile sweatlips in hektischem
Schleiertanz. Sicht schlecht - trübe und grau
4.TG Bargibanti Fan, Malalungan Reef - Nacht
Garnelen, Tigershrimp, 3 große Einsiedler mit Schneckengehäuse
hinten drauf. Winzige
Knopfgarnele. |
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| Mo. 07. 06.2010 noch mal
ein Potpourri 
Barrakudas im Channel
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1.TG Nunukan Wall, Maratua Island - Rückseite
Wand steil aber nicht senkrecht, bis 50m, dann nur noch leicht
abfallend. Alles recht grau, wenig Bewuchs, viel Sand und Grau in der Wand,
Riffdach kleinblättrig bewachsen,
etliches zerstört. Wir sind lange einfach im Blau-grauen draußen geschwebt.
Unter uns großer Marmorrochen, 2 Thun, Schildkröte, Sepia,
einige Schnecken - Pyjama und blau,
Rotfeuerfisch, 2 grüne Muränen, weißer Blattfisch, kleine
Springgarnelen in Anemone,
Clownfische.2.TG Tako Point, Maratua Island - vor dem
Leuchtturm
sehr schöne Wand, senkrecht bis 40m, dann schräg weiter bis ins
Graue,
merkliche Sprungschicht bei 30m, unten kälter und deutlich bessere
Sicht.
Schon beim Abtauchen 5 Schildkröten um uns herum. Kleine Thun,
große gelbe Sepia auf Hartkoralle vor pittoreskem Hintergrund,
die üblichen Schnecken und Schrimps, mehrere grüne Muränen,
lila Kugelfisch liegt auf lila Fächer, schwarzer Strahlenfeuerfisch.
Oben weitere Schildkröten ganz nahe.
3.TG Big Fish Country, Maratua Island - "Channel"
an der Wand mit mittlerer Strömung auf 25m entlang, unten 2
Adlerrochen,
dann am Kanaleingang erst etwas weniger Strömung - "ingoing".
Wir hängen uns an der Kante ein. Eine große schwarz-weiß gebänderte
Seekobra mit senkrechtem, platten Schwanz liegt seelenruhig 1/2
Meter neben uns im Riff. Langsam dreht die Strömung auf "outgoing".
Unten ein Schwarm mit x.000
Makrelen. Langsam kommt er hoch direkt auf meinen Standort zu -
schon bin ich von einer dichten Wolke silbriger Fischleiber umhüllt. Kleinere Schwärme schwarzer Doktorfische folgen.
Meine Mittaucher hängen schon links oben auf den höheren Stufen.
Langsam wird's Zeit.
Ich benötige beide Hände um mich hoch zu arbeiten.
Oben kreist mittlerweile ein riesiger Schwarm großer Barrakudas.
Auf dem Weg noch ein weitere große Kobra - der breite Kopf ist jetzt
gut zu erkennen.
Wir hängen einige Minuten unter dem Schwarm. Fotos sind gegen die
Sonne schwierig.
Nach 40 Minuten ist die Luft auf 50bar runter, wir lassen los
und treiben an der oberen Riffkante entlang.
Bei ein paar Zwischenstopps noch: Schnecken, BPR, Schwarm Süßlippen,
Skorpionfische, Rotfeuer und und und ...
4.TG Lighthouse, Maratua Island
Nahezu senkrechte Wand bis 30m, dort Sand. Viele Buchten und Erker.
Starke Rückenströmung verwirbelt sich stark, so dass es immer wieder
auch kräftig entgegenströmt, nach oben und unten oder auch ins Riff hinein drückt. Bei Abtauchen Gruppe mit ca. 50 Büffelkopfpapageifische.
Sehr schöne Fächer, schwarze Korallen, Weichkorallen, insbesondere
an den Ecken.
Langnasenbüschelbarsch (LNBB), Mini-Oktopus, weiße Sepia (4cm), Soldatenfische, Papagei,
Makrelen,
blaue Füsiliere. |
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| Di. 08. 06.2010 
Der Schluss
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unspektakulär
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1.TG Manta Run, Sangalaki Island - "cleaning
station"
schlechte Sicht, mittlere Strömung. Kreuz und quer schwimmen, dann wieder hinter Block kauern und warten,
wider ein Stück gegen Strömung hoch - kein Manta, dafür sehr viele Gelbschwanzfüsiliere.
An der Oberfläche sind wir noch länger mit dem Boot einem einzelnem Manta gefolgt,
aber beim Schnorcheln war er dann immer schon weg.2.TG Barracuda Point, Kakkaban Island -
"blue hole"
Es soll einen Kamin von 1.5m und 10m auf 30-75??m geben.
Angeblich mit Verbindung zum jellyfish lake. Uns haben sie davon
nichts gezeigt, wg. "last dive, too deep".
Trotzdem zum Abschluss noch mal sehr schöne Wand, senkrecht,
teilweise überhängend. Auf 40m war was zu sehen was der Kaminausgang sein könnte. Ich
wollte dann nicht mehr so lange verweilen
um das näher zu erkunden. Also zügig wieder hoch und oben entlang.
Schöne Schildkröten, zum Anfassen nah. Eine Gruppe Fledermausfische an
einer Tischkoralle die uns bis auf
30cm heran kommen lassen. Dabei kann man schön die Änderung der
Körpersilhouette mit zunehmendem Alter zu sehen.
Nachmittags - relaxen und Zeug waschen (hätte auch die Crew gemacht). Letzte lange Fahrt zurück bis Tarakan. Der harte Kern testete die
Ergiebigkeit der Biervorräte. |
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| Mi. 09. 06.2010 Stop in
Balikpapan 
Abends Promenade
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9:00h Verlassen des Schiffs und Transfer zum
Flagplatz Tarakan.
Mittlerweilen haben wir uns an das heiß-feuchte Klima schon ganz gut
gewöhnt.
Das Übergepäck wird exakt verwogen und mit 20.000 IR? (ca. 2 Euro)
per kg verrechnet. Der Flug mit einem Airbus A320 der Mandala Air ist flach (2,000m)
und problemlos.
Die Sorgen da einige Computer 22 Stunden nach dem letzten TG immer
noch "do not fly" anzeigen schwinden.
In Balikpapan werden wir zum Hotel Aston gebracht. Modernes
Appartementhochhaus mit 20 Stockwerken direkt am Ufer. Es weht eine
herrliche Brise vom Meer herein.
Der Besuch am Swimmingpool entfällt wegen heftigem Platzregen. Das
Meer selbst ist braun.
Es gibt keinen Strand vor dem Hotel, nur etwas Fels und Steine.
Links und rechts ans Hotel schließen unmittelbar kleine
Barackensiedlungen an. Niedrig und extrem dicht
bebaut, teilweise auf Stelzen bis übers Meer. Aber insgesamt
ordentlich und ganz gut in Schuss.
Keine Slums und deutlich besser als Obdachlos. Das Meer bleibt den
einheimischen Kindern und
Fischern vorbehalten.
Nachdem der Regen nachgelassen hat, machen wir uns um 15:30h entlang
der Hauptstraße Richtung Stadtzentrum
auf den Fußweg. Viele kleine Läden, Werkstätten, Mopedgeschäfte,
Friseure, Mechaniker, Baubedarf
aber auch ein riesiger "Hypermarche" Supermarkt.
Die kleinen Garküchen und Suppenstände am Straßenrand, teilweise auf
Handkarren, Mopeds und Pickups
machen nicht immer den besten Eindruck. So sind wir froh direkt am
Strand ein sehr schönes und großes
Seafood-Restaurant "Oceans" zu finden. Sehr gepflegt, sehr gut, sehr
scharf, nicht billig aber mit
15 Euro pro Person extrem preiswert. |
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| Do. 10. 06.2010
Abend in Singapur |
Vormittags regnet es stark, bei feuchtwarmen 26°C.
Wir haben viel Zeit das sehr gute Frühstück im Hotel zu genießen.
Gegen 12:30h werden wir zum Flugplatz gebracht. Weiter warten. Um
17:00h endlich Start des Airbus A320 der
Silk Air.
Nach der Landung in Singapur müssen wir noch den Schalter für den
Transfer suchen. Das Gepäck ist extrem schnell entladen und so
erreichen wir mit einem Kleinbus gegen 20:00h unser Stadthotel
Furama Riverside.
Trotz Abendstunde ist sehr schwül-heiß mit 29°C.
Zum Abendessen spazieren wir noch am Fluss entlang. Der nahe "Riverside"
Komplex ist "hipp" aber völlig überteuert. Wir marschieren 10
Minuten weiter nach Chinatown. In der "Pagoda street" finden wir ein
einfaches Chinesisches Restaurant mit Möglichkeit draußen zu
sitzen. Es ist immer noch sehr schwül und schon recht spät. |
| Fr. 11. 06.2010
Singapur-München |
Am nächsten Tag schlafen wir bis 10:00h. Da der Transfer um
10:20h geht, enthebt uns das der Frage, ob wir uns für 16 US$
Aufpreis das Hotelfrühstück gönnen sollen. Uwe nimmt es und ist sehr
zufrieden. Wir essen nachher im Flughafen weniger für mehr Geld.
Der 12stündige Flug mit einer Boing B777 der
Singapur
Airlines nach Frankfurt ist relativ angenehm. Bestuhlung 2-4-2, Notausgangssitze in Reihe
31 sehr gut, in Reihe 44 ist der Außenplatz durch den Türkasten
eingeschränkt. Das Unterhaltungsprogramm bietet viele gute und neue
Filme. Um den Ton zu verstehen, sollte man Schall kompensierende
aktive Köpfhörer mitbringen.
In Frankfurt gelandet geht es noch mal im Galopp zum
Inlandsterminal. Rechtzeitig erhalten wir unsere Bordkarten und das
Gepäck kommt auch noch mit. Nach dem kurzen Hopser landen wir in
München, sammeln unser Gepäck ein und schieben es und uns zu unserem
Aiport-Shuttle-München.
Um Mitternacht sind wir glücklich wieder zuhause. |
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| Tauch-Bekanntschaften |
Unsere Mittaucher an Bord:
- Ursula ("Ursi") und Steffan ("Steffi") aus Basel
- Bettina aus Oldenburg, lebt in Wien
- Volkhart ("Wolli") aus Schleswig
- Torsten aus Schleswig, lebt in Frankfurt, Mitorganisator von
TauchTours
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